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Aktuelles aus dem Diakoniewerk

 
30.01.2018

Projektstart für Bildungspartnerschaft

Besuch aus Rumänien: Eva Gyerko und Ana Popa besuchten Ilse Weindl (Leitung Evang. Neue Mittelschule

In der Stadt Dumbrăveni (Siebenbürgen) leben rund 8 400 Menschen, wobei rund 13,8 Prozent der Volksgruppe Roma angehören – überdurchschnittlich viel im Vergleich zu anderen Regionen. Der Alltag ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, einem Mangel an Perspektiven und Zukunftsaussichten.

Im Rahmen einer Bildungspartnerschaft zwischen der Neuen Mittelschule des Diakonievereins Salzburg und der Tagesbetreuungseinrichtung in der rumänischen Kleinstadt geht es um die Vernetzung und Verbindung der Kinder aus diesen unterschiedlichen Kulturen. Die Kinder der Tagesbetreuung in Rumänien haben im Zuge dieser Partnerschaft die Möglichkeit, die Lebenswelten und Alltagsrealitäten Gleichaltriger in Österreich kennen zu lernen.

Doch vorab stellten sich Eva Gyerko und Ana Popa, Leiterin des Diakoniewerks in Rumänien den Salzburger Schülern vor. „Die Kinder wollten wissen, was Roma sind und ob sich Familien dort ihr Essen im Supermarkt kaufen oder aber auf die Jagd gehen“, sagt Popa. Nach einer Schulstunde war den Kindern klar, dass ihre rumänischen Schulkollegen in ärmlichen Verhältnissen leben.

In den kommenden Wochen sollen erste Fotos und Videos zwischen den Kindern ausgetauscht werden. Weitere Projekte sind geplant: So wird in der Salzburger Schule eine Sammelbox für alte Legosteine aufgestellt, die dann nach Rumänien reisen wird. Im Juni absolvieren die Schüler der Neuen Mittelschule des Diakonievereins Salzburg einen Spendenlauf. Pro gelaufener Runde zahlen die Lehrer der Schule einen Euro. Sponsoren verdoppeln den Betrag.


Besuch aus Rumänien: Eva Gyerko und Ana Popa besuchten Ilse Weindl (Leitung Evang. Neue Mittelschule